Aufrufe: 1028 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 02.08.2021 Herkunft: Website
Die verschiedenen Eigenschaften, die Aminosilikonöl Stoffen verleiht, wie Weichheit, Glätte und Fülle, werden hauptsächlich durch die Aminogruppen im Polymer verursacht. Der Aminogehalt kann durch den Ammoniakwert ausgedrückt werden, der sich auf die Anzahl Milliliter Salzsäure einer äquivalenten Konzentration bezieht, die erforderlich sind, um 1 g Aminosilikonöl zu neutralisieren. Daher ist der Ammoniakwert direkt proportional zum Molprozentsatz des Aminogehalts im Silikonöl. Je höher der Aminogehalt, desto höher der Ammoniakwert und desto weicher und glatter fühlt sich der fertige Stoff an. Dies liegt daran, dass die Zunahme der funktionellen Aminogruppen die Affinität zum Stoff deutlich erhöht und eine regelmäßigere molekulare Anordnung bildet, wodurch sich der Stoff weich und geschmeidig anfühlt.
Der aktive Wasserstoff in der Aminogruppe kann jedoch leicht zu einem Chromophor oxidiert werden, wodurch der Stoff gelblich oder leicht gelblich wird. Im Fall der gleichen Aminogruppe steigt offensichtlich mit zunehmendem Aminogruppengehalt (oder Ammoniakwert) die Wahrscheinlichkeit einer Oxidation und die Vergilbung wird schwerwiegend.
Mit steigendem Ammoniakwert nimmt die Polarität der Aminosilikonölmoleküle zu, was eine günstige Voraussetzung für die Emulgierung von Aminosilikonöl darstellt, das zu Mikroemulsionen verarbeitet werden kann, und die Auswahl der Emulgatoren sowie die Größe und Verteilung der Partikelgröße in der Emulsion hängen ebenfalls mit dem Ammoniakwert zusammen.
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