Aufrufe: 48 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 02.02.2021 Herkunft: Website
Vor wenigen Tagen gab die BASF bekannt, dass sie in die Umsetzungsphase der im September 2020 angekündigten Umstrukturierung der Abteilung Global Business Services eintritt. BASF gab bekannt, dass der Großteil der von dieser Abteilung für das Unternehmen erbrachten Dienstleistungen im März 2021 in Service-Center verlagert wird.
Als Teil der Unternehmensstrategie der BASF wurde zum 1. Januar 2020 die Global Business Services gegründet. Bisher arbeiten weltweit rund 8.400 Mitarbeiter in dieser Abteilung.
Berichten zufolge ist die Gründung der Abteilung Global Business Services eines der Ergebnisse der organisatorischen Umstrukturierung der BASF. Diese Abteilung erbringt Dienstleistungen für die Geschäftseinheiten der BASF und umfasst eine Reihe von Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen, Logistik, Kommunikation, Personalwesen, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit.
BASF sagte, dass durch Service, Ressourcenintegration und umfassende Umsetzung digitaler Strategien bis Ende 2022 die Zahl der Mitarbeiter in der globalen Business-Service-Abteilung im Vergleich zur aktuellen Abteilung um bis zu 2.000 Personen reduziert werden soll. BASF geht davon aus, dass nach Abschluss des Entlassungsplans die Betriebskosten des Geschäftsbereichs ab 2023 um 200 Millionen Euro pro Jahr sinken werden.
Im Zuge der Anpassung der Organisationsstruktur kündigte BASF im vergangenen Jahr außerdem an, in den nächsten zweieinhalb Jahren 6.000 Mitarbeiter zu entlassen, was etwa 5 % der gesamten BASF-Mitarbeiter entspricht. BASF gab bekannt, dass sie 3.000 Mitarbeiter in Deutschland entlassen wird, was der Hälfte aller Entlassungen entspricht.
Bisher war die Weltwirtschaft im Jahr 2020 von der neuen Kronenpneumonie-Epidemie betroffen, insbesondere von der zweiten Epidemiewelle in einigen Regionen und Ländern, und die Zukunftsaussichten sind besorgniserregend. Seit Anfang dieses Jahres haben viele Chemieunternehmen Pläne für Entlassungen angekündigt. Die Erholungsdynamik des Petrochemiemarktes wird gedämpft.
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