Aufrufe: 1016 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 26.07.2021 Herkunft: Website
Färbeechtheit ist die Qualitätsanforderung an gefärbte und bedruckte Stoffe. Denn gefärbte Stoffe verfärben sich durch Licht, Schweiß, Reibung, Waschen, Bügeln usw. während des Tragens und der Lagerung, was sich auf das Aussehen des Stoffes oder der Kleidung auswirkt. Die Art oder der Grad der Variation des Färbezustands kann durch die Farbechtheit ausgedrückt werden. Die Farbstoffechtheit des Stoffes hängt von der Faserart, der Garnstruktur, der Stoffstruktur, der Druck- und Färbemethode, dem Farbstofftyp und der äußeren Kraft ab. Es kann in Lichtechtheit, Wasch- oder Seifenechtheit, Reibechtheit, Schweißechtheit, Bügelechtheit und Sublimationsechtheit usw. unterteilt werden.
1. Lichtechtheit
Unter Lichtechtheit versteht man den Grad der Verfärbung gefärbter Stoffe durch Sonnenlicht. Die Testmethode kann entweder im Sonnenlicht oder in einer Tageslichtmaschine durchgeführt werden. Der Ausbleichgrad der Probe nach der Belichtung wird mit der Standardfarbprobe verglichen und in 8 Stufen unterteilt, wobei 8 die beste und 1 die schlechteste ist. Stoffe mit schlechter Lichtechtheit sollten nicht längere Zeit der Sonne ausgesetzt werden und zum Trocknen an einem belüfteten Ort im Schatten aufbewahrt werden.
2. Waschechtheit
Unter Wasch- oder Seifenechtheit versteht man den Grad der Farbveränderung gefärbter Stoffe nach dem Waschen mit Waschflüssigkeit. Normalerweise wird die grau abgestufte Musterkarte als Bewertungsstandard verwendet, d. h. der Farbunterschied zwischen der Originalprobe und der verblassten Probe wird zur Beurteilung herangezogen. Die Waschechtheit wird in 5 Klassen eingeteilt, wobei die Note 5 die beste und die Note 1 die schlechteste ist. Textilien mit schlechter Waschechtheit sollten chemisch gereinigt werden. Beim Nasswaschen sollte stärker auf die Waschbedingungen geachtet werden, z. B. sollte die Waschtemperatur nicht zu hoch und die Waschzeit nicht zu lang sein.
3. Reibechtheit
Unter Reibechtheit versteht man den Grad der Verfärbung gefärbter Stoffe nach dem Reiben, der in Trockenreiben und Nassreiben unterteilt werden kann. Die Reibechtheit wird anhand des Verschmutzungsgrads des weißen Stoffes bewertet und in 5 Stufen (1–5) unterteilt. Je größer der Wert, desto besser ist die Reibechtheit. Die Lebensdauer von Stoffen mit schlechter Reibechtheit ist begrenzt.
4. Schweißechtheit
Unter Schweißechtheit versteht man den Grad der Verfärbung gefärbter Stoffe nach dem Eintauchen in Schweiß. Die Schweißechtheit ist nicht mit der künstlich hergestellten Schweißzusammensetzung identisch und wird daher in der Regel zusätzlich zu einer separaten Messung in Kombination mit anderen Farbechtheiten bewertet. Die Schweißechtheit wird in 1 bis 5 Stufen eingeteilt, je größer der Wert, desto besser.
5. Bügelechtheit
Unter Bügelechtheit versteht man den Grad der Verfärbung oder des Ausbleichens gefärbter Stoffe beim Bügeln. Der Grad der Verfärbung und des Ausbleichens wird anhand der gleichzeitigen Verfärbung anderer Stoffe durch das Bügeleisen beurteilt. Die Bügelechtheit wird in die Klassen 1 bis 5 eingeteilt, wobei die Note 5 die beste und die Note 1 die schlechteste ist. Bei der Prüfung der Bügelechtheit verschiedener Stoffe sollte die Temperatur des für die Prüfung verwendeten Bügeleisens gewählt werden.
6. Sublimationsechtheit
Unter Sublimationsechtheit versteht man den Grad der Sublimation gefärbter Stoffe bei der Lagerung. Die Sublimationsechtheit wird anhand der grau abgestuften Musterkarte für den Grad der Verfärbung, des Ausbleichens und der Fleckenbildung des weißen Stoffes nach der Trocken-Heißpressbehandlung bewertet. Es gibt 5 Noten, 1 ist die schlechteste und 5 die beste.
Die Farbechtheit normaler Stoffe muss im Allgemeinen die Stufe 3 bis 4 erreichen, um den Anforderungen des Tragens gerecht zu werden.
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