Aufrufe: 11 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 23.10.2025 Herkunft: Website
Nachrichtenagentur Xinhua, Dhaka, 15. Oktober (Reporter Sun Nan) – Bangladeschischen Medienberichten vom 15. zufolge ist die Zahl der Todesopfer durch den Brand in einer Bekleidungsfabrik und einem Chemielager in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, am 14. auf 16 gestiegen.
Das Chemielager, in dem das Feuer ausbrach, lagerte Berichten zufolge Bleichpulver, Kunststoffprodukte und Wasserstoffperoxid. Die konkrete Brandursache ist derzeit unbekannt.

Am 15. Oktober parkten Feuerwehrautos in der Nähe des Brandorts einer Bekleidungsfabrik und eines Chemielagers in Dhaka, Bangladesch. Foto der Nachrichtenagentur Xinhua (Habib Rahman)
Das Folgende ist „Storage and Management of Chemicals in Dyeing and Printing Enterprises“, zusammengestellt von Dyeing and Finishing Encyclopedia, als Referenz:
Feste oder pulverförmige Chemikalien (Farbstoffe oder Hilfsstoffe) müssen getrennt von flüssigen Chemikalien (Farbstoffe oder Hilfsstoffe) gelagert werden. Beispielsweise müssen feste Pulverfarbstoffe getrennt von flüssigen Hilfsmitteln gelagert werden, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit aus den Hilfsmitteln verdunstet, was dazu führen könnte, dass die Farbstoffe feucht werden, und um zu verhindern, dass flüssige Hilfsmittel austreten, was die Farbstoffe verunreinigen könnte.
Saure Chemikalien und alkalische Chemikalien sollten getrennt gelagert werden. Zum Beispiel Essigsäure und Natronlauge.
Oxidierende und reduzierende Chemikalien sollten getrennt gelagert werden. Beispielsweise sollten Wasserstoffperoxid und Natriumhyposulfit getrennt gelagert werden.
Der Schlüssel liegt hier darin, gefährliche Chemikalien getrennt zu lagern und zu verwalten.
Zu den in Druck- und Färbereien üblichen festen Chemikalien gehören Farbstoffe (einschließlich Aufheller) und anorganische Salze (wie Natriumsulfat und Soda).
Feste Chemikalien müssen an einem trockenen Ort gelagert werden, um Feuchtigkeit zu vermeiden. Chemikalien sollten nicht direkt auf den Boden gelegt werden; Sie sollten auf einer Plattform 5–10 cm über dem Boden gelagert werden, um das Auffangen und Entsorgen etwaiger verschütteter Flüssigkeiten zu erleichtern. Hierfür eignen sich grundsätzlich Zementplattformen.
Zu den üblichen flüssigen Chemikalien, die in Druck- und Färbereien verwendet werden, gehören hauptsächlich verschiedene Zusatzstoffe, darunter Raffinationsmittel, Entfettungsmittel, Flüssigseifenwaschmittel, Weichmacher und so weiter. Diese Zusatzstoffe sind im Allgemeinen ungefährlich, müssen jedoch in einem Sekundärbehälter gelagert werden. Was ist ein Sekundärcontainer?
Sekundäre Chemikalienbehälter
1. Flüssige Chemikalien oder Chemikalien, die zum Auslaufen neigen, sollten zusätzlich zur Primärverpackung des Produkts in einem Sekundärbehälter gelagert werden, um die Ausbreitung ausgelaufener Chemikalien zu verhindern.
2. Derzeit gibt es keine speziellen sekundären Chemikalienbehälter, aber andere nahtlose, offene Behälter können als Ersatz verwendet werden. Allerdings sollte bei der Materialauswahl dieser alternativen Behälter Vorsicht geboten sein.
3. Alternative Sekundärbehälter können aus Materialien wie Kunststoff, Metall und Zement bestehen, müssen jedoch vor Korrosion durch austretende Chemikalien geschützt werden.
4. Das Fassungsvermögen des Sekundärbehälters darf im Allgemeinen nicht weniger als 110–150 % des Volumens der gelagerten Flüssigkeit betragen.
Zusammenfassend besteht der Zweck eines Sekundärbehälters darin, die Ausbreitung ausgelaufener flüssiger Chemikalien zu verhindern und deren Sammlung zu erleichtern. Für große Chemikalienmengen empfehlen sich Zementtanks. Für kleinere Mengen flüssiger Chemikalien können offene Kunststoffbehälter verwendet werden.
Grundsätzlich sollten gefährliche Chemikalien wie Hydrosulfit, Wasserstoffperoxid und Natronlauge getrennt gelagert werden.
Lagerbereiche für brennbare gefährliche Chemikalien sollten mit Feuerlöschern (die erforderliche Hängehöhe von Feuerlöschern wird auch durch nationale Vorschriften geregelt), Feuersand und Schaufeln ausgestattet sein und deutlich sichtbare Entflammbarkeitsschilder angebracht sein.
Lagerbereiche für ätzende gefährliche Chemikalien sollten mit Augenspülstationen ausgestattet sein. Der Wasserdruck in diesen Augenspülstationen muss im Allgemeinen mindestens 10–15 cm betragen. Es sollten auch Warnschilder für ätzende und gefährliche Chemikalien angebracht werden.
Lagerbereiche für explosionsgefährliche Stoffe sollten generell verschlossen und deutlich mit einem Feuerwerksverbot gekennzeichnet sein.
Für die Verwaltung der Vorläuferchemikalien sind zwei Personen, zwei Schleusen und zwei Schleusen erforderlich. Beispielsweise gilt Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 27,5 % oder mehr als Vorläuferchemikalie.
Grundsätzlich sollten detaillierte Aufzeichnungen über den Empfang und die Verteilung gefährlicher Chemikalien geführt werden.
Alle Lagerbereiche für Chemikalien müssen mit Chemikalienetiketten und Sicherheitsdatenblättern versehen sein. Über Sicherheitsdatenblätter:
Das MSDS (Material Safety Data Sheet), auch Material Safety Data Sheet (MSDS) genannt, ist ein Dokument, das von Chemikalienherstellern und Importeuren verwendet wird, um die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Chemikalie (wie pH-Wert, Flammpunkt, Entflammbarkeit und Reaktivität) sowie potenzielle Gesundheitsgefahren für Benutzer (wie Karzinogenität und Teratogenität) zu beschreiben.
In europäischen Ländern wird das Materialsicherheitsdatenblatt (MSDS) auch als Sicherheitsdatenblatt (SDS) bezeichnet. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) verwendet den Begriff „SDB“, während die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und viele asiatische Länder den Begriff „MSDS“ verwenden.
Vor 2008 verwendete China den Begriff CSDS im GBT16483-2000-Standard. Die überarbeitete Norm GBT16483-2008 von 2008, „Material Safety Data Sheet – Contents and Order of Items“, vereinheitlichte die Abkürzung mit der ISO und verwendet den neuen Begriff SDS.
Die beiden Abkürzungen SDS und MSDS spielen in der Lieferkette genau die gleiche Rolle, mit nur geringfügigen inhaltlichen Unterschieden.
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