Aufrufe: 19 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 02.07.2025 Herkunft: Website
Der Zweck der Farbechtheitsprüfung von Textilien gegenüber Luftschadstoffen besteht darin, die Fähigkeit gefärbter Textilien zu bestimmen, den Auswirkungen von Luftschadstoffen zu widerstehen. Zu den Luftschadstoffen gehören hauptsächlich Stickoxide, Gasrauch, atmosphärisches Ozon und Stickoxide mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Die Textilprobe wird in einen geschlossenen, mit Stickoxidgas gefüllten Behälter gegeben. Wenn die Farbe von einer oder drei Kontrollproben, die gleichzeitig mit der Probe getestet wurden, bis zu einem bestimmten Grad verblasst, stoppen Sie. Verwenden Sie eine graue Musterkarte, um die Farbänderung jeder Probe zu bewerten.
Die Textilprobe und die Kontrollprobe werden gleichzeitig in Gasrauch gelegt und die Farbe der Kontrollprobe ändert sich in eine Farbe, die dem Ausbleichstandard entspricht. Verwenden Sie eine graue Musterkarte, um die Farbänderung der Probe zu beurteilen. Wenn nach einem Testzyklus keine Farbveränderung der Probe beobachtet wird, kann der Testzyklus für eine bestimmte Anzahl von Malen oder die Anzahl von Testzyklen, die erforderlich ist, um die angegebene Farbveränderung der Probe hervorzurufen, fortgesetzt werden.
Eine Probe und ein Kontrollstandard werden in einer Ozontestkammer bei Raumtemperatur und in einer Atmosphäre mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von nicht mehr als 65 % platziert, bis die Farbe des Kontrollstandards auf die gleiche Farbe wie die des verblassenden Standards verblasst. Diese Testphase ist ein Zyklus. Wiederholen Sie den Zyklus, bis die Probe den angegebenen Farbwechsel oder eine vorgegebene Anzahl von Zyklen erreicht.
Die Probe und der Kontrollstandard werden gleichzeitig einer konstanten, mit Stickoxidgas gefüllten Umgebung mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 87,5 % ± 2,5 % und einer Temperatur von 40 °C ± 1 °C ausgesetzt, bis die Farbänderung des Kontrollstandards mit der des verblassenden Referenzstandards übereinstimmt. Das obige Verfahren kann wiederholt werden, bis die Farbänderung der Probe die vorgegebene Farbänderung oder die vorgegebene Anzahl von Zyklen erreicht.
Reaktive Farbstoffe sind neben Sauerstoff, Stickstoff und Wasserdampf auch Luft und einigen oxidierenden Gasen und sauren Gasen ausgesetzt. Da die Luft insbesondere in Industriestädten häufig Stick- und Schwefeloxide enthält, sind diese oxidierenden Gase in hohem Maße enthalten und können auf vielfältige Weise mit Farbstoffen reagieren. Stickoxide neigen besonders dazu, Reaktivfarbstoffe zu verfärben und deren Ausbleichen zu beschleunigen. Einer der Gründe dafür ist, dass die Aminogruppen in einigen Farbstoffmolekülen diazotiert werden und die sekundären Aminogruppen nitrosiert werden, was dazu führt, dass der Farbstoff seine Farbe ändert und die Lichtechtheit des Farbstoffs verringert.
GB/T 11039.1-2005 Textilien – Tests auf Farbechtheit – Farbechtheit gegenüber Luftschadstoffen – Teil 1: Stickoxide
GB/T 11039.2-2005 Textilien – Tests auf Farbechtheit – Farbechtheit gegenüber Luftschadstoffen – Teil 2: Gasrauch
GB/T 11039.3-2005 Textilien – Tests auf Farbechtheit – Farbechtheit gegenüber Luftschadstoffen – Teil 3: Atmosphärisches Ozon
GB/T 11039.4-2014 Textilien – Tests auf Farbechtheit – Farbechtheit gegenüber Luftschadstoffen – Teil 4: Stickoxide bei hoher Luftfeuchtigkeit
ISO 105-G01 Textilien – Prüfungen auf Farbechtheit – Teil G01: Farbechtheit gegenüber Stickoxiden
ISO 105-G02 Textil- und Druckindustrie – Prüfungen auf Farbechtheit – Teil G02 Farbechtheit gegenüber VerbrennungsrauchISO 105-G03 Textil- und Druckindustrie – Prüfungen auf Farbechtheit – Teil G03 Farbechtheit gegenüber atmosphärischem Ozon ISO 105-G04 Textil- und Druckindustrie Prüfung der Farbechtheit Teil G04 Farbechtheit gegenüber Stickoxiden bei hoher Luftfeuchtigkeit
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