Aufrufe: 6 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 12.09.2025 Herkunft: Website
Im Vergleich zum Färben von Stoffen muss beim Garnfärben sichergestellt werden, dass der Farbstoff das gesamte Garnbündel durchdringt, eine gleichmäßige Farbe in der gesamten Innen- und Außenschicht erreicht wird und „weiße Kerne“ oder Farbabweichungen vermieden werden. Der grundlegende Prozess ist wie folgt:

Acrylgarn enthält typischerweise Spinnöle und Verunreinigungen und muss gereinigt und gewaschen werden, um eine gute Benetzbarkeit für die anschließende gleichmäßige Färbung zu gewährleisten.
Das Garn wird in die Färbeausrüstung geladen (z. B. eine Käsefärbemaschine oder eine Strangfärbemaschine). Die Dichte und Gleichmäßigkeit der Garnbeladung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Färbeflotte gleichmäßig und reibungslos durch jedes Garn fließt.
Das behandelte Garn wird in ein Färbebad mit niedriger Temperatur (50–60 °C) gelegt, das Färbechemikalien (Farbstoff, Verzögerer, pH-Einstellmittel usw.) enthält. Der Farbstoff zirkuliert eine Zeit lang, um zunächst eine gleichmäßige Farbstoffabsorption zu erreichen.
Die Temperatur wird langsam mit einer sorgfältig kontrollierten Geschwindigkeit (z. B. 1 °C/Minute) auf den Siedepunkt (100 °C) erhöht. Dies ist der kritischste Schritt. Um eine gleichmäßige Färbung zu gewährleisten, ist eine langsame Erwärmung von entscheidender Bedeutung, damit die Farbe gleichmäßig von der Faseroberfläche in das Innere diffundieren kann.
Das Garn wird 45–60 Minuten lang auf Siedetemperatur gehalten, um sicherzustellen, dass der Farbstoff vollständig ausgehärtet ist und der Färbevorgang abgeschlossen ist.
Abkühlen: Das Garn wird langsam abgekühlt, um ein plötzliches Abkühlen zu verhindern, das zu einer Versteifung oder Faltenbildung führen kann.
Waschen: Entfernt lose Farbe und verbessert die Farbechtheit.
Weichmachen: Acrylgarn kann sich nach dem Färben steif anfühlen und muss oft weich gemacht werden, um seine Fülle und Weichheit wiederherzustellen.
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