Aufrufe: 9 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 17.09.2025 Herkunft: Website
Dispersionsfarbstoffe können auf zwei Arten klassifiziert werden: nach Anwendungsleistung oder nach chemischer Struktur.

Die Methode zur Klassifizierung der Anwendungsleistung unterteilt Dispersionsfarbstoffe basierend auf der Färbeleistung in drei Hauptkategorien: E-Typ, S-Typ und SE-Typ.
Sie zeichnen sich durch ein geringes Molekulargewicht, gute Verlaufs-, Migrations- und Deckeigenschaften, eine geringe Sublimationsechtheit und eine hohe Kältefixierung aus, die mit steigender Einbrenntemperatur abnimmt. Diese Farbstoffe eignen sich für Hochtemperatur-, Hochdruck- und Trägerfärbungen und werden auch im Transferdruck eingesetzt.
Sie zeichnen sich durch ein großes Molekulargewicht, schlechte Verlaufs-, Migrations- und Deckeigenschaften, eine hohe Sublimationsechtheit und eine niedrige Niedertemperaturfixierung aus, die mit zunehmender Backtemperatur zunimmt und ihre höchste Fixierung bei 220 °C erreicht. Diese Farbstoffe eignen sich zum Schmelzfärben.
Sie zeichnen sich durch ein mäßiges Molekulargewicht, mäßige Verlaufs-, Migrations- und Deckeigenschaften, mäßige Sublimationsechtheit und eine flache Fixierungskurve mit zunehmender Backtemperatur aus, ohne Schwankungen der Fixierung aufgrund von Backtemperaturschwankungen. Diese Farbstoffe sind für alle drei Arten von Dispersionsfarbstofffärbeverfahren geeignet und stellen die vielfältigsten der drei Arten dar.
Aufgrund ihrer chemischen Struktur können Dispersionsfarbstoffe in Monoazo-, Anthrachinon-, heterozyklische und Methin-Typen unterteilt werden.
Monoazo-Dispersionsfarbstoffe decken das gesamte Spektrum von Gelb, Orange, Rot, Violett, Blau, Grün, Braun und Schwarz ab. Sie bestehen aus einem p-Nitroanilin-Derivat als Diazokomponente und N-Alkyl- und N,N-Dialkylanilinen als Kupplungskomponenten. Ihre einfache chemische Struktur erfüllt die Forderung nach einem niedrigen Molekulargewicht. Ihr einfacher Syntheseprozess und die hohe Umwandlungsrate tragen zu ihrem niedrigen Preis bei. Die chemische Struktur von Monoazo-Dispersionsfarbstoffen basiert auf einer Diazokomponente als elektronenziehende Gruppe und einer Kupplungskomponente als elektronenschiebende Gruppe. Dadurch wird das Energieniveau des Farbstoffs im angeregten Zustand gesenkt, was zu einem dunkleren Farbeffekt führt. Gemäß der Molekülorbitaltheorie kann das freie Elektronenpaar am Stickstoffatom des Aminoderivats in der Kopplungskomponente ein nichtbindendes Orbital bilden. Diese Elektronenanregung regt das energiereichere nichtbindende Orbital in den angeregten Zustand an und verringert so den Energieniveauunterschied. Daher haben die elektronenschiebenden Substituenten an der Aminogruppe und N,N-substituierten Aminogruppen einen stark dunkleren und intensiveren Farbeffekt. Da das primäre Nitroamin in der Diazokomponente ein stark elektronenziehender Substituent ist, wird die Gesamtpolarität des Farbstoffmoleküls erhöht, das Energieniveau des angeregten Zustands ist niedriger und der dunklere und intensivere Farbeffekt ist ausgeprägter.
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