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Einflussfaktoren der Farbechtheit gegenüber Reiben

Aufrufe: 1018     Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 21.06.2021 Herkunft: Website

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1. Der Einfluss der Gewebeoberflächenmorphologie. Nicht fixierte Farbstoffe sind die Hauptursache für eine schlechte Reibechtheit der Farbe. Unter trockenen Bedingungen ist die Oberfläche rau oder nubukfarben und erhabene Stoffe sind so hart wie Hanfstoffe, Jeansstoffe und Pigmentdruckstoffe. Beim Trockenreiben kommt es leicht dazu, dass sich auf der Stoffoberfläche angesammelte Farbstoffe, Beschichtungen oder andere farbige Substanzen abschleifen und sogar einige der farbigen Fasern brechen und farbige Partikel bilden, was die Farbechtheit beim Trockenreiben weiter verringert.

 

2. Der Einfluss der Stoffstruktur Die Musteroberfläche von leichten und dünnen Stoffen (meist synthetische Fasern oder Seidenstoffe) ist relativ locker. Bei der Trockenreibung verändert sich die Probe unter Einwirkung von Druck und Reibung. Ein Teil des Schlupfes entsteht durch die Bewegung des Reibkopfes, was den Reibungswiderstand erhöht und die Reibungseffizienz verbessert.

 

3. Der Einfluss der chemischen Struktur von Reaktivfarbstoffen

Es gibt gewisse Unterschiede in der kovalenten Bindungsstärke, Bindungsstabilität und Haftung zwischen Reaktivfarbstoffen unterschiedlicher chemischer Struktur und Zellulosefasern, es gibt jedoch keinen signifikanten Unterschied in der Auswirkung auf die Farbechtheit gegenüber Nassreiben gefärbter Stoffe.

 

4. Der Einfluss des Färbegrades von Reaktivfarbstoffen Die Farbechtheit reaktiv gefärbter Stoffe gegenüber Nassreiben hängt eng mit der Färbetiefe zusammen, d. h. beim Nassreiben stehen das Ausmaß der Farbübertragung und die Färbetiefe nahezu in einem guten linearen Verhältnis. Überschüssige Farbstoffe können sich nicht mit Fasern verbinden, sondern können sich nur auf der Stoffoberfläche ansammeln und eine schwebende Farbe bilden, die die Farbechtheit des Stoffes bei nassem Reiben stark beeinträchtigt.

 

5. Die Wirkung des Weichmachers. Verbessern Sie die Farbechtheit des Reaktivfarbstoffdrucks durch eine weiche Veredelung. Der Weichmacher hat eine schmierende Wirkung und kann den Reibungskoeffizienten verringern, um ein Abfallen der Farbe zu verhindern. Kationische Weichmacher können mit anionischen Farbstoffen auch Seen bilden, und die Farbstoffe fallen nicht leicht ab. Gleichzeitig verringert der Farblack die Löslichkeit des Farbstoffs und verbessert die Nassreibechtheit. Allerdings tragen Weichmacher mit hydrophilen Gruppen nicht zur Verbesserung der Nassreibechtheit bei.


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