Aufrufe: 10 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 27.10.2025 Herkunft: Website
Unterschiede in der Löslichkeit von Lösungsmittelfarbstoffe bestimmen direkt die Leistung, Stabilität und endgültigen Anwendungsergebnisse von Tinten. Die konkreten Auswirkungen sind wie folgt:
Hohe Löslichkeit: Der Farbstoff löst sich vollständig und stabil im Lösungsmittel und bildet ein gleichmäßiges, molekulardisperses System. Solche Tinten weisen eine hervorragende Lagerstabilität bei Langzeitlagerung ohne Ausfällung, Schichtung oder Kristallisation auf.
Geringe Löslichkeit: Der Farbstoff ist leicht übersättigt oder teilweise unlöslich. Während der Lagerung können Temperaturschwankungen, Lösungsmittelverdunstung und andere Faktoren zu Ausfällungen führen, die zu Ausfällungen oder Kristallisationen führen können. Dies kann zur Verstopfung von Filtern und Druckköpfen durch Tinte führen (insbesondere beim Tintenstrahldruck) und in schweren Fällen kann der gesamte Tintenbehälter unbrauchbar werden.

Hohe Löslichkeit: Pro Volumeneinheit kann mehr Farbstoff gelöst werden, was zu Tinten mit höherer Farbintensität und lebendigeren, satten Farben führt.
Geringe Löslichkeit: Sobald die Löslichkeitsgrenze erreicht ist, kann die Farbstoffkonzentration nicht mehr erhöht werden, wodurch die Farbintensität eingeschränkt wird. Darüber hinaus können unvollständig gelöste Farbstoffpartikel die ordnungsgemäße Streuung und Absorption des Lichts beeinträchtigen, was möglicherweise zu Farbtonverschiebungen, dunkleren Farben oder unreinen Farben führt.
Vollständig gelöste Farbstoffe bilden Tintensysteme mit stabiler Viskosität und ausgezeichneter Fließfähigkeit.
Ungelöste Partikel erhöhen die Viskosität der Tinte und können sogar zu einer Thixotropie führen, die den Verlauf beeinträchtigt. Beim Hochgeschwindigkeitsdruck (z. B. Tief- und Flexodruck) kann dies zu ungleichmäßiger Übertragung, Schleierbildung und Verschmieren der Platte führen.
Hohe Löslichkeit: Farbstoffe sind molekular dispergiert, wodurch Lichteinflüsse minimiert werden und extrem transparente, glänzende Tintenfilme entstehen. Dies ist entscheidend für Überdruck- und Metallic-Effekte.
Geringe Löslichkeit: Ungelöste Partikel streuen das Licht, wodurch die Transparenz und der Glanz des Farbfilms verringert werden, was zu einem trüben oder verschwommenen Erscheinungsbild führt.
Eine gute Löslichkeit eines Farbstoffs in einem Lösungsmittel weist im Allgemeinen auch auf eine gute Verträglichkeit mit dem Harz (Filmbildner) in der Tinte hin. Eine schlechte Verträglichkeit kann zur Ausflockung und Gelierung des Harzes oder zur erneuten Auflösung und Migration bei nachfolgenden Prozessen (z. B. Laminieren und Lackieren) führen, was zu einem „Bodenbeißen“ führt.
Unterschiedliche Druckverfahren stellen unterschiedliche Anforderungen an die Tintenviskosität und Trocknungsgeschwindigkeit und erfordern die Auswahl von Farbstoffen, die sich in verschiedenen Lösungsmittelsystemen schnell und vollständig auflösen. Tintenstrahltinten erfordern beispielsweise eine extrem hohe Löslichkeit, um ein Verstopfen des Druckkopfs zu verhindern.