Aufrufe: 10 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 19.11.2021 Herkunft: Website
1. Färbeleistung
Wenn das mit Reaktivfarbstoffen gefärbte Zellulosefasergewebe dem Nassreibechtheitstest unterzogen wird, gibt es zwei Hauptfaktoren, die eine Farbübertragung verursachen: Zum einen wird der wasserlösliche Farbstoff beim Reiben auf das Reibgewebe übertragen, wodurch die ursprüngliche Farbe verblasst und das Reibtuch fleckig wird. Zweitens brechen einige der gefärbten Fasern beim Reiben und bilden winzige farbige Faserpartikel, die auf das Reibgewebe übertragen werden und dort Flecken verursachen. Daher können folgende Faktoren die Farbechtheit von Reaktivfarbstoffen gegenüber Nassreiben beeinflussen: die Struktur und die Eigenschaften der Reaktivfarbstoffe selbst.
2. Farbtiefe (Farbstoffkonzentration)
Studien haben gezeigt, dass die Nassreibechtheit reaktiv gefärbter Stoffe eng mit der Färbetiefe zusammenhängt, d. h. beim Nassreiben stehen das Ausmaß der Farbübertragung und die Färbetiefe nahezu in einem guten linearen Verhältnis. Unter anderem wird der Farbstoff beim Färben übersättigt. Es ist der wichtigste Faktor. Beim Färben dunkler Farben ist die verwendete Farbstoffkonzentration höher, sie darf jedoch den Sättigungswert nicht wesentlich überschreiten, da sich der überschüssige Farbstoff nicht mit der Faser verbinden kann, sondern sich nur auf der Stoffoberfläche ansammeln und eine schwebende Farbe bilden kann, die die Farbechtheit des Stoffes gegenüber Nassreiben stark beeinträchtigt. Darüber hinaus quellen Baumwollfasern, die nicht speziell behandelt wurden, unter nassen Bedingungen auf, erhöhen die Reibung und verringern die Faserfestigkeit, was alles gute Bedingungen für Bruch, Haarausfall und Farbübertragung farbiger Fasern schafft. Daher kann eine ordnungsgemäße Vorbehandlung der Zellulosefaser vor dem Färben, wie Mercerisieren, Sengen, Zellulase-Ausrüstung, Scheuern, Bleichen, Waschen und Trocknen, die Oberflächenbeschaffenheit und den Haareffekt des Stoffes verbessern und den Reibungswiderstand verringern. , Reduziert schwebende Farben und verbessert so effektiv die Farbechtheit des Stoffes bei nassem Reiben.
3. Der Effekt schwebender Farbe
Studien haben gezeigt, dass die kovalente Bindungsstärke, Bindungsstabilität und Haftung von Reaktivfarbstoffen mit unterschiedlichen chemischen Strukturen und Zellulosefasern zwar unterschiedlich sind, es jedoch keinen signifikanten Unterschied in der Auswirkung auf die Farbechtheit gegenüber Nassreiben gefärbter Stoffe gibt. . Wenn der gefärbte Stoff nass gerieben wird, bricht die zwischen Farbstoff und Faser gebildete kovalente Bindung nicht und verursacht keine schwebende Farbe. Bei dem übertragenen Farbstoff handelt es sich in der Regel um einen Farbstoff, der übersättigt ist, keine kovalente Bindung mit der Faser eingeht und nur auf der Van-der-Waals-Kraft beruht, um eine Adsorption, die sogenannte schwebende Farbe, zu erzeugen.
4. Der Einfluss der Wasserqualität
Wenn zur Umwandlung des Materials, insbesondere der Fixierlösung, härteres Wasser verwendet wird, da dieses CO32-, OH- und andere Anionen enthält, reagieren diese mit Ca2+ und Mg2+ unter Bildung unlöslicher Substanzen wie Ca2CO3 und MgCO3. Diese unlöslichen Substanzen verbinden sich mit Farbstoffen, bilden Seen und lagern sich auf der Stoffoberfläche ab, was die Reibungskraft beim Reiben stark erhöht und dadurch die Echtheit gegenüber Nassreiben verringert. Darüber hinaus können Ca2+ und Mg2+ auch mit einigen Anionen des Farbstoffmoleküls reagieren und sich in wasserunlösliche Substanzen umwandeln, wodurch die Hydrophilie des Farbstoffs geschwächt wird, wodurch der Farbstoff nicht leicht aufzulösen und zu diffundieren ist und die schwebende Farbe beim Waschen mit Wasser nicht leicht abzuwaschen ist.
5. Stoffstruktur und Oberflächenbeschaffenheit
Die Struktur des Stoffes beeinflusst die Glätte der Stoffoberfläche, und die Glätte bestimmt das Ausmaß der Reibung, die während des Reibungstests auftritt, und beeinflusst die Reibechtheit.
Beim Nassreiben ist die Situation völlig anders als bei Zellulosefasern. Aufgrund der extrem geringen Feuchtigkeitsaufnahme der Faser bzw. des unbedeutenden Wasseraufbläheffekts und der Anwesenheit von Wasser als Gleitmittel ist die Farbechtheit bei Nassreiben dieser Art von Stoff deutlich besser als die Farbechtheit bei Trockenreiben. Es wird allgemein angenommen, dass die Farbechtheit beim Trockenreiben von Textilprodukten besser sein sollte als die Farbechtheit beim Nassreiben, die einen klaren Kontrast bildet und oft Zweifel hervorruft.
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