Aufrufe: 84 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 03.06.2021 Herkunft: Website
Was ist Entschlichten?
Unter Entschlichten (Entschlichten) versteht man den Prozess der Behandlung von Stoffen mit Säuren, Laugen, Enzymen usw., um den Schlamm zu entfernen, der beim Weben den Kettgarnen zugesetzt wird. Der Zweck besteht darin, die Weiterverarbeitung, beispielsweise die Veredelung, zu erleichtern. Vor dem Weben von Stoffen werden Kettgarne im Allgemeinen einer Schlichtebehandlung unterzogen (die Kettgarne werden in die Schlichtelösung getaucht und dann getrocknet), damit die Fasern im Garn zusammenkleben und eine Filmschicht auf der Oberfläche der Garne bilden, was für das Weben praktisch ist. Baumwollstoffe werden im Allgemeinen mit Schlichte aus Stärke oder modifizierter Stärke oder mit Schlichte aus Polyvinylalkohol und Polyacrylsäure (Ester) geschlichtet. Die Schlämme wird außerdem mit Gleitmitteln, Weichmachern, Konservierungsmitteln und anderen Hilfsstoffen geleimt.

Unter Entschlichten versteht man den Vorgang des Entfernens der Schlichte vom Stoff. Die Kettgarne von Stoffen wie Baumwolle, Viskose und Kunstfasern werden vor dem Weben meist geschlichtet. Beim Färbe- und Veredelungsprozess beeinflusst die Schlichte die Benetzbarkeit des Stoffes und verhindert den chemischen Kontakt mit der Faser. Daher werden Stoffe in der Regel zunächst entschlichtet. Durch das Entschlichten von Baumwollgewebe werden einige Verunreinigungen in der Faser entfernt. Kunstfasergewebe können manchmal während des Scheuervorgangs gleichzeitig entschlichtet werden.
Entschlichtungsmethode
Die Methode zum Entschlichten verschiedener Stoffe hängt von der zum Schlichten verwendeten Größe ab. Die folgenden vier Methoden werden üblicherweise verwendet.
Heißwasser-Entschlichtungsmethode
Nachdem der Stoff in heißes Wasser getaucht wurde, bleibt er mehr als zehn Stunden im Entschlichtungstank, damit die Aufschlämmung quillt und sich leicht mit Wasser abwaschen lässt. Diese Methode hat eine gute Entschlichtungswirkung für Stoffe, die wasserlösliches Natriumalginat, Cellulosederivate usw. als Schlichtemittel verwenden.
Bei Stoffen, die mit Stärke geschlichtet werden, kann auch eine Entschlichtungswirkung erzielt werden, wenn man sie über einen längeren Zeitraum bei 25–40 °C stapelt, damit sie fermentieren und sich auf natürliche Weise abbauen können.
Laugen-Entschlichtungsmethode
Stärke kann unter der Einwirkung von Natriumhydroxidlösung (Natronlauge) aufquellen. Polyacrylsäure-Polymer lässt sich leichter in Lauge lösen. Als Entschlichtungsmittel kann die Abfallnatronlauge aus dem Abwasch- oder Merzerisierungsprozess verwendet werden. Die Konzentration beträgt üblicherweise 10~20 g/l. Nachdem der Stoff in der Lauge eingeweicht ist, sollte er 6–12 Stunden lang bei 60–80 °C gestapelt werden. Der Baumwollstoff kann auch mit Alkali und Säure entschlichtet werden. Die Methode besteht darin, mit Alkali zu entschlichten, dann mit Wasser zu waschen und dann mit einer Konzentration von 4 bis 6 aufzupolstern. Die Gramm/Liter verdünnte Schwefelsäure wird mehrere Stunden lang gestapelt, um die Hydrolyse der Stärke weiter zu fördern und die anorganischen Salzverunreinigungen in der Baumwollfaser auszuwaschen.
Enzymatische Entschlichtung
Es wird hauptsächlich zur Zersetzung von Stärkeschlamm auf Stoffen mit hoher Entschlichtungseffizienz verwendet. Amylase ist ein biochemischer Katalysator. Amylase aus der Bauchspeicheldrüse und bakterielle Amylase werden häufig verwendet. Die Hauptbestandteile dieser beiden Enzyme sind α-Amylase, die die Spaltung der Glykosidbindungen der langkettigen Stärkemoleküle fördern kann, um Dextrin und Maltose zu produzieren, die leicht vom Stoff abgewaschen werden können. Die Amylase-Entschlichtungslösung ist vorzugsweise nahezu neutral, und bei der Verwendung werden häufig Natriumchlorid, Calciumchlorid usw. als Aktivatoren zugesetzt, um die Aktivität des Enzyms zu verbessern.
Nachdem der Stoff mit Amylaselösung imprägniert wurde, kann die Stärke vollständig hydrolysiert werden, indem man sie 1–2 Stunden lang bei 40–50 °C stapelt. Bakterielle Amylase ist hitzebeständiger als Pankreas-Amylase. Nachdem das Gewebe mit der Enzymlösung getränkt wurde, kann daher auch ein schneller Dampfvorgang für 3 bis 5 Minuten durchgeführt werden, um Bedingungen für einen kontinuierlichen Entschlichtungsprozess zu schaffen.
Oxidationsmittel-Entschlichtungsmethode
Es können verschiedene Oxidationsmittel eingesetzt werden. Der Stoff wird in eine alkalische Wasserstoffperoxidlösung mit einer Konzentration von 3 bis 5 g/Liter getaucht und dann 2 bis 3 Minuten lang gedämpft, was den Abbau von Stärke und Polyvinylalkohol fördern kann und eine gewisse Bleichwirkung auf den Stoff hat.
Beim Entschlichten mit Natriumbromit wird das Gewebe mit einer Natriumbromitlösung mit einem pH-Wert von 9,5 bis 10,5 und einer wirksamen Bromkonzentration von 0,5 bis 1,5 g/l foulardiert und etwa 20 Minuten bei Raumtemperatur gestapelt. Die Stoffleimung mit Pflanzen-, Stärke- oder Polyvinylalkohol hat eine gute Entschlichtungswirkung. Ammoniumpersulfat oder Kaliumpersulfat haben ebenfalls eine gute Entschlichtungswirkung, führen jedoch leicht dazu, dass die Zellulosefaser spröde wird.
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